Forschungswald

Station 3

Frühling 
Forschungswald

Neue Arten wandern ein und verändern das Waldbild

Der Klimawandel beeinflusst besonders die Natur. Einheimische Bäume sterben ab aufgrund von Trockenheit oder Insektenbefall. Pflanzen aus wärmeren Gebieten werden bei uns heimisch und verdrängen regional typische Arten. Der Wald, wie wir ihn kennen mit seiner Laub-, Nadel- und Mischwaldpopulation oft nur aus Eiche, Buche, Ahorn, Fichte und Tanne bestehend, wird sich verändern.

Versuchsfläche für Zedern in Tauberbischofsheim

Die Stadt Tauberberbischofsheim bietet der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Kreisverband Main-Tauber die Möglichkeit, auf dieser Versuchsfläche Zedern anzupflanzen und in einem Langzeitprojekt zu erforschen, inwieweit diese Baumart in unseren Wäldern vergesellschaftet werden kann.

Ein Projekt für nachfolgende Generationen

Das Monitoring ist mit der Auswahl der Fläche und der Pflanzen gestartet. Der SDW pflegt und dokumentiert die Entwicklung. Mehr Informationen erhalten Sie vom Vorsitzenden des Kreisverbandes Main-Tauber, Tobias Hornung.

Es wird Jahre dauern und erst unsere Kinder werden mit den Ergebnissen dieses Versuchs arbeiten können. 

Was meint ihr, Kinder? – Liddi möchte von euch wissen

rote freundliche Eule

Frage 4: Was ist ein Forschungswald?

Wollt ihr Beobachter werden? Kommt doch jedes Jahr an eurem Geburtstag zum Forschungswald und schaut, wie groß die Bäume geworden sind.
Das Beobachten über einen sehr langen Zeitraum nennt man auch Monitoring.